Vorträge. Und das Leben.

Bei der "Game Developers Conference Europe" bin ich auch dieses Jahr nicht. Hatte überlegt, einen Vorschlag für einen Vortrag einzureichen, aber ich hab doch schon alles gesagt. Nur nicht auf Englisch. Vielleicht nächstes Jahr, wenn mir einfällt, was ich internationalen Hörern mitzuteilen hätte. Auf der GamesCom an sich bin ich natürlich.

Mindestens zwei weitere Vorträge halte ich aber noch dieses Jahr.

Zum einen darf ich bei der diesjährigen Tagung des Autorenforums "Montségur" etwas über Software für Schriftsteller erzählen, wobei ich den Schwerpunkt auf mein Leib- und Magenprogramm "Scrivener" lege. Das sollte eigentlich schon längst in Version 2 erhältlich sein, aber der Release verzögert sich immer weiter. Vielleicht schlägt noch rechtzeitig eine Beta-Version bei mir auf, ansonsten beschränkte ich mich eben auf Version 1. Die Tagung an sich ist eine recht geschlossene Veranstaltung, aber die Vorträge werden gefilmt und später als DVD verkauft. Traditionell beginnt die Tagung mit einer Lesung am Freitag Abend (24. September) - und wer's nicht weit nach Oberursel im Taunus hat, sollte sich den Termin vormerken (nein, keine Angst, ich bin keiner der Lesenden).

Schon eine Woche später verschlägt es mich dann zum Symposium der Inklings-Gesellschaft. (Hö? Inklings? Inklings! Einfach schnell drei Mal hintereinander sagen.) Mein Vortrag heißt wahrscheinlich: "Alte Welten, neue Medien: Die Inklings interaktiv". Ja: Computerspiele. Denn es ist ja einige Zeit vergangen, seit Tolkien in den 70ern die Lieblingslektüre diverser Programmierer war und heute ein "Narnia"-Film viele lustige Hüpfspiele nach sich zieht. Vielleicht machen wir im Vortrag auch einen Exkurs auf die Meta-Ebene, die ist so schön bunt.

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"Im Funkloch" ist überall auf Lager. Wer noch einen Grund sucht, es zu kaufen: Es ist der billigste Löffler ever.

Das Hörbuch zu "Drachenwächter - Die Jagd", ähm, hätte auch schon im Handel sein sollen. Ich schiebe diesen unplanmäßigen Zwischenstopp auf die Bahn, die ist im Moment schließlich an allem schuld.

Apropos: Vorgestern, in Hamburg bzw. im ICE, habe ich mein Nokia C5 exzessiv benutzt. Das iPhone hätte spätestens auf der Rückfahrt Höhe Göttingen alle Viere von sich gestreckt. Heute, zwei Tage später, zuckt die Akku-Anzeige des C5 nicht mal.

Warum ich eigentlich dort im Norden war? Verrate ich bald. :) Doch, sehr bald.

"District 9": Tja. Ich kann nicht damit. Pseudo-Dokumentar-Stil ist nicht mein Ding, wird es wohl nicht mehr. Ist ja alles ganz originell, aber baut bei mir einfach nur Distanz auf. Und warum wird der Mech-Kampf am Ende von "Avatar" als doof kritisiert, aber hier ist er toll? Hm. Mein Geschmack entwickelt wohl Anflüge von Altersstarrsinn ("Früher gab's so Filme nicht!").

Und obwohl ich stramm auf die 40 zugehe, ist es mir auf meine alten Tage noch gelungen, meine bisherige Halbmarathon-Bestzeit um 1 Minute zu unterbieten und souverän in der oberen Hälfte der Ergebnisliste zu landen. Ha!