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		<title>FalkoBlog | Falko Löffler. Schriftsteller.</title>
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		<language>de</language>
		<lastBuildDate>Sat, 06 Mar 2010 19:34:16 +0100</lastBuildDate>
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			<title>Termine, Termine ...</title>
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&lt;div&gt;&lt;p&gt;
März und April bringen seit einiger Zeit je einen Termin mit sich, und beiden schaue ich freudig entgegen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da wäre zunächst die &lt;a href=&quot;http://www.leipziger-buchmesse.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Leipziger Buchmesse&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;. Ganz entspannt werde ich Freitag und Samstag dort sein, um neue Schandtaten zu planen und ausschließlich nette Menschen im Umkreis der Fantasy-Leseinsel zu treffen. Anders als &lt;a href=&quot;http://www.falkoloeffler.de/falkoblog/falkoblog-archiv/2009/marz_2009/die_autogrammaufgabe.html&quot;&gt;letztes Jahr&lt;/a&gt; lese ich mangels neuem Buch diesmal nicht, aber für nächstes Jahr ist eine Lesung aus dem letzten Drachenwächter-Band schon geplant. Äh, muss das Buch nur noch schreiben. Vielleicht gibt es zur Messe auch endlich die Hörbuch-Fassung des zweiten Drachenwächter-Bandes zu bestaunen, die ungekürzt über 8 CDs läuft und wieder von David Nathan gelesen wurde. Aber ich will nichts versprechen ...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im April geht's wieder einmal zur &lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.die-entwicklerkonferenz.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Entwicklerkonferenz Quo Vadis&lt;/a&gt; &lt;/b&gt;nach Berlin. Dieses Jahr findet sie direkt am Alexanderplatz statt, samt Rahmenprogramm. Wie jedes Jahr hatte ich mir im Januar gedacht, diesmal keinen Vortrag zu halten, sondern nur als Zuhörer aufzuschlagen, aber dann fiel mir doch etwas ein, mit dem ich die Besucher belästigen könnte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach meinen Vorträgen über Storytelling sind öfter Leute auf mich zugekommen, die über ihre Story-Ideen für ihre Spielprojekte reden wollten. Diesmal kanalisiere ich das direkt in einen Workshop: Die Teilnehmer bringen idealerweise eine Story-Idee mit, und dann wird diskutiert, wie die Dramaturgie aussehen könnte, die Charaktere - und wie man alles in ein bestimmtes Spielgenre umsetzen kann. Also im Prinzip ein Workshop, wie er auch mit Kurzgeschichten oder Romanideen durchgeführt werden kann, aber konkret auf Spiele-Storys ausgerichtet. Das wendet sich an Einsteiger, aber auch an erfahrene Leute, die bislang wenig mit der Arbeit an Storys zu tun hatten. Ich schätze nicht, dass der Andrang überwältigend groß wird, aber wir werden alles auf 20 Personen deckeln. Weitere Infos werden auf der Konferenzseite und im Tagungsprogramm erscheinen, und ich werde auch hier auf meiner HP noch etwas dazu schreiben. Wer sich schon mal als möglicher Teilnehmer anmelden möchte, &lt;a href=&quot;mailto:leserbrief@falkoloeffler.de&quot;&gt;kann das gern tun&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und der überübernächste Termin dräut auch schon - dieses Jahr werde ich wieder als Referent beim &lt;a href=&quot;http://www.living-games-festival.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Living Games Festival&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; sein. Und vielleicht &lt;a href=&quot;http://www.krawall.de/web/Living_Games_Festival/news/id,31316/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;bemerkt Krawall.de d&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://www.krawall.de/web/Living_Games_Festival/news/id,31316/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ieses Jahr&lt;/a&gt;, dass Frank Löffler ein &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Frank_Löffler&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Skispringer&lt;/a&gt; war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Danach ist GamesCom und dann Winter. Wir können das Jahr eigentlich schon abhaken.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
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			<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 19:04:08 +0100</pubDate>
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			<title>Statt mir selbst einen abzubrechen ...</title>
			<link>http://www.falkoloeffler.de/falkoblog/statt_mir_selbst_einen_abzu.html</link>
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&lt;div&gt;&lt;p&gt;
... verweise ich einfach auf die schlüssige Argumentation anderer Leute. Tom und Gattin stellen fest: &lt;a href=&quot;http://www.achronos.de/tom/?p=1413&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Vampire sind die neuen Pferde&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
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			<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 11:45:48 +0100</pubDate>
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			<title>Der Fasching und die Autoren: eine Theorie</title>
			<link>http://www.falkoloeffler.de/falkoblog/der_fasching_und_die_autore.html</link>
			<description>
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Ich habe etwas bemerkt, und wie das so ist, versuche ich ohne Umwege, dafür eine Erklärung zu finden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den letzten Tagen haben sich einige Autoren von einigem distanziert. Und nicht nur von Plagiarismus, nein, auch von etwas, das man nicht mit Verweisen auf Goethe, Mann, Burroughs und Intertextualität rechtfertigen kann - dem Fasching (der Begriff Karneval ist synonym zu verstehen). Aufgefallen ist es mir vor allem bei Twitter - dort gab es entsprechende Kommentare von &lt;a href=&quot;http://twitter.com/NicoleRensmann/status/8907264661&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nicole Rensmann&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://twitter.com/KaiMeyer/status/8999580458&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kai Meyer&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://twitter.com/ChrisHumberg/status/9050199018&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Christian Humberg&lt;/a&gt;. Und ich glaube, das waren nicht die einzigen. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Spontan fällt mir noch ein anderer Autoren-Faschingsverweigerer ein: Ich. Auch wenn das viele nicht verstehen können, sei es in aller Deutlichkeit gesagt: &lt;b&gt;Fasching stößt mich körperlich ab.&lt;/b&gt; Ich kann es nicht vernünftig erklären - aber man versuche mal umgekehrt, von einem Jecken eine Begründung für sein Treiben einzufordern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe die Theorie, dass es mit meiner Berufsgruppe zusammenhängt, siehe oben. Warum? Romanautoren verbringen jeden Tag Stunden in fiktiven Welten, erschaffen Dinge, die es nicht gibt, müssen sich in die Gedankenwelt einer Vielzahl unterschiedlicher Figuren einfinden. Die Vorstellung, sich zu verkleiden, scheint daneben doch wenig attraktiv. Autoren müssen nicht den Alltag hinter sich lassen, um Spaß zu haben - sie sind einen Großteil ihrer Wachzeit schon in anderen Welten unterwegs!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun baut der &lt;i&gt;Faschingsmus&lt;/i&gt; (also das Milieu des erzwungenen Humors) eine Falle auf: Wer Fasching nicht mag, ist humorlos. Der ist hochnäsig. Der hält sich für was Besseres.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nein. Autoren sind nicht besser. Sie sind &lt;i&gt;anders&lt;/i&gt;. Aber sie sind nicht auf die Weise anders als - sagen wir mal - ein Beamter, der sich von seinem Bürojob ablenkt, indem er im Fasching ein Mal im Jahr die Sau rauslässt. Autoren sind &lt;i&gt;anders&lt;/i&gt; anders. Denn das, was im Fasching als bunt und lustig daherkommen will, ist so viel langweiliger als das, was im Kopf eines Autors abgeht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber das alles ist nur eine Theorie. Wer eine Autorin oder einenen Autor fiktiver Werke kennt (oder ist), die oder der 100% karnevalistisch ist, kann mich gern falsifizieren. (Ausgenommen sind diejenigen, die in Köln geboren sind - denen geht es &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,675622,00.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ungefähr so&lt;/a&gt;.)&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
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			<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 09:50:07 +0100</pubDate>
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			<title>Michael Schumacher war kein cooles Kind</title>
			<link>http://www.falkoloeffler.de/falkoblog/michael_schumacher_war_kein.html</link>
			<description>
&lt;div&gt;&lt;p&gt;
Zugegeben - ich bin gespannt, wie sich der selbsternannte vernünftige Steuerzahler (&amp;quot;Wahlschweizer&amp;quot;) wieder in der Formel 1 schlägt. Aber den Seitenhieb in &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,675110,00.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;diesem Interview&lt;/a&gt; kann ich nicht unkommentiert stehen lassen:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;quot;&lt;i&gt;Die heutige Generation hängt an Videospielen fest und isst Fast Food. Ich bin damit zum Glück nicht groß geworden, deshalb fällt mir der Verzicht auch nicht schwer.&lt;/i&gt;&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun verdient sich &amp;quot;the Shu&amp;quot; im Vorbeigehen den goldenen Verallgemeinerungs-Karnevalsorden am Band, aber das ist schnell passiert. Lustiger noch wird es, wenn man bedenkt, dass der Villeneuve-Rammer elf Jahre alt war, als das Atari VCS hierzulande angesagt war. Während seine Klassenkameraden also sabbernd überm Quelle-Katalog hockten, drehte er Runden auf einer kalten, zugigen Kartbahn und kaute dabei rohen Sellerie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Klassendynamik in seinem Jahrgang will ich mir gar nicht vorstellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und damit hätten wir vielleicht auch eine Erklärung für seine Erfolgsversessenheit. Er will's allen zeigen. Immer noch. Und jetzt wieder. Diejenigen, die schon 1980 hedonistisch leben durften, die sollen noch mal zu spüren bekommen, dass er &lt;i&gt;so nicht aufgewachsen ist&lt;/i&gt;. Selbst wenn er das zur Regel erhebt, die für eine ganze Generation gelten soll.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tja. Irgendwie traurig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich wiederum &lt;i&gt;bin&lt;/i&gt; mit Videospielen und Fast Food aufgewachsen. Und anders als der Rascasse-Abwürger kann ich immer noch stundenlang geradeaus joggen und muss mir nicht die Haare färben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was das über&lt;i&gt; meine&lt;/i&gt; Generation sagt?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nichts.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
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			<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 15:43:23 +0100</pubDate>
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		<item>
			<title>Apple versteht mich nicht - und macht mir Angst</title>
			<link>http://www.falkoloeffler.de/falkoblog/apple_versteht_mich_nicht_-.html</link>
			<description>
&lt;div&gt;&lt;p&gt;
Der letzte &lt;a href=&quot;http://www.falkoloeffler.de/falkoblog/ebooks_-_die_ganze_wahrheit.html&quot;&gt;Blogeintrag über eBooks&lt;/a&gt; begann mit einem Beispiel, was für ein fürchterlicher Geek ich bin. Hier ist noch einer: Ich weiß noch, dass Steve Jobs bei der Enthüllung von OS X so etwas sagte wie: &lt;i&gt;This is our operating system for the next decade&lt;/i&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schlechte Neuigkeiten: Das Jahrzehnt ist nun rum.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und wenn wir irgendwann zurückblicken, werden wir vielleicht sagen: Damals, im Januar 2010, als das iPad vorgestellt wurde - da hätte uns eigentlich schon klar sein müssen, dass das iPhone OS für Apple wichtiger wurde als OS X.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schaffen wir das Offensichtliche aus dem Weg: Das iPad rockt. Als Über-iPod touch wird es großartig sein, und der erwähnte Geek (und Kontrollfreak) in mir möchte es schon wegen des Multitouch-Kalenders haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber es wurde in der Präsentation als etwas vorgeführt, das besser als ein Netbook sein soll.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nein. Das ist es sicher nicht. Da kann auch die zugegebenermaßen hübsch aussehende iWork-Version nichts daran ändern. Jetzt ist endgültig klar: Apple wird nie ein &amp;quot;klassisches&amp;quot; Netbook rausbringen - ein kleines, kompaktes Gerät mit Tastatur. Das MacBook Air ist das höchste der Gefühle (und immer noch viel zu teuer).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ach, was habe ich mir genau so etwas wie das iPad gewünscht ... mit OS X. Um all meine normalen Programme in einem sehr mobilen Gerät nutzen zu können. Aber Apple versteht mich nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Warum kommt so ein richtig mobiles OS X-Gerät nicht? Weil Apple vielleicht die Zukunft beim iPhone OS sieht. Schaut man sich das iPad im Keyboard-Dock an, kann man ahnen, wie ein Multitouch-iMac aussehen könnte. Warum sollte auf dem noch OS X laufen, wo iPhone OS doch schon ganz auf Multitouch ausgerichtet ist? Und man kann es dem Kunden doch toll verkaufen, wo der App Store so erfolgreich ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und dieses geschlossene iPhone OS macht mir langsam Sorgen. Da übt Apple für meinen Geschmack etwas zu große Kontrolle aus. Natürlich hat man den Vorteil, der auch für Spielekonsolen gilt: Man muss nicht rumfrickeln, alles ist zertifziert und läuft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nur halt kein OS X. Und keine der vielen Programme, die ich dauernd nutze.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich bin jetzt schon gespannt auf 10.7. Das dürfte zeigen, wohin die Reise geht.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
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			<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 10:06:16 +0100</pubDate>
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		</item>
		<item>
			<title>eBooks - die ganze Wahrheit</title>
			<link>http://www.falkoloeffler.de/falkoblog/ebooks_-_die_ganze_wahrheit.html</link>
			<description>
&lt;div&gt;&lt;p&gt;
Zugegeben: Ich bin ein schrecklicher Geek.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da laufe ich am Strand von Maspalomas lang und sehe eine junge Frau mit einem weißen eBook-Reader. Die Frau ist nackt. Und ich frage mich nur: Ist das der Kindle oder das Cybook Opus?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann kehre ich aus dem Urlaub zurück, und der Sony PRS-505 kostet nicht mehr 199, sondern wieder 249. Warum? Er ist jetzt ein Auslaufmodell. &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/Sony-bringt-5-Zoll-Reader-nach-Deutschland-912472.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Der Quasi-Nachfolger erscheint hierzulande bald, für 199 Euro&lt;/a&gt;, also zum gleichen Preis wie der PRS-505 zuletzt, dafür mit kleinerem Screen und weniger Funktionen. Super mitgedacht, Leute ... toller Weg, Kunden für eBooks zu begeistern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und da wären wir schon beim Thema: Schaut man sich den eBook-Markt an, fällt auf, dass niemand eine echte Strategie hat, außer der, die eBooks so unattraktiv wie möglich zu machen, damit die Leser bitteschön weiter Bücher kaufen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Damit wir das gleich aus dem Weg geschafft hätten: Wer sich bei mir unbeliebt machen will, muss einfach den Satz sagen: &amp;quot;Das eBook kann das gedruckte Buch nicht ersetzen.&amp;quot; Ich sage es nur ein Mal, und ich ich sage es deutlich: &lt;b&gt;Das eBook will das gedruckte Buch gar nicht ersetzen!&lt;/b&gt; Die Ängste mancher Leser sind die gleichen wie bei der Verbreitung des Fernsehens - aber zu aller Erstaunen gibt es immer noch Kinos, und weil sie mit dem aktuellen 3D-Boom zumindest kurzfristig dem Heimkino etwas voraus haben, gehen die Leute tatsächlich wieder hin! Bücher sind in jeder Hinsicht perfekt: Keine Akkulaufzeit, kein ärgerlicher Kopierschutz, man kann es einfach so verleihen und weiterverkaufen und man kann es Jahrzente später noch konsumieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Warum also überhaupt eBooks?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nun, ich möchte &lt;a href=&quot;http://www.rainaldgrebe.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Rainald Grebe&lt;/a&gt; zitieren. &amp;quot;Also, Hongkong und Wilhelmshaven kann man ja vergleichen. Ich kann das. Mach das jetzt auch. Und wenn man Hongkong und Wilhelmshaven vergleicht, wird man feststellen: die Unterschiede überwiegen.&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;eBooks sind anders als Bücher. Man muss einfach nur davon wegkommen, die Unterschiede automatisch als Nachteile zu sehen - sondern als Vorteile. Man kauft kein physisches Medium mehr? Toll - endlich hat man massig Bücher und sie nehmen keinen Platz mehr weg. Man kann sie nicht mehr verleihen? Toll - nie wieder den Leuten hinterherlaufen, die was geliehen haben. Man weiß nicht, ob man die gekauften Files in 10 Jahren überhaupt noch öffnen kann, wegen DRM? Na und, jetzt gerade geht es aber, und man will das Buch schließlich jetzt lesen, nicht in 10 Jahren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dass es eine Zielgruppe gibt, habe ich auf dem Hinflug erlebt. Die Sitznachbarin erzählte, dass sie 5 Wochen in Urlaub fährt und 12 Bücher mitschleppt. Nach kurzem Anschauen und Erläuterung der Key Features (an mir ist ein Außendienstler verloren gegangen), war sie überzeugt, dass sie im nächsten Urlaub so einen Reader mitnimmt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie man solche Geräte &lt;i&gt;nicht&lt;/i&gt; verkauft, kann man derzeit in den meisten Thalia-Filialen beobachten. Dort steht ein einsamer Reader zum Angucken rum. Die Aushänge dabei wollen auf die Vorzüge hinweisen, aber die lieblose Präsentation schreckt einfach nur ab. Man schaut sich dieses von tausend Fettfingern betatschte Silberteil an und denkt: &lt;i&gt;Das&lt;/i&gt; soll die Zukunft des Buches sein?!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Verwalten von eBooks wiederum geht mit der Sony-Software einigermaßen gut. Nicht ganz so idiotensicher wie das iPod-Befüllen via iTunes, aber immer noch leichter, als unter DOS die autoexec.bat zu editieren. Nervig sind dabei die Schritte, die man gehen muss: Erstmal in einem Online-Store die eigentliche Datei kaufen (mit dem ganzen Klumpatsch an Kundenprofilen etc.), dann die Datei in der Sony-Software importieren, dann die virtuelle Bibliothek mit dem Reader synchronisieren. Immerhin klappt es auch mit eigenen PDFs reibungslos.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bisheriges persönliches Fazit nach fünf gelesenen Romanen auf dem Reader: Das Display ist großartig, und der Unterschied zu gedruckten Büchern gering genug, um den Reader gern als Lesegerät zu nutzen - deutlich lieber als ein strahlendes iPhone. Die Qualität der elektronischen Tinte muss man sich so vorstellen: Man hat den Eindruck von Recycling-Papier, aber es hat die blendende Eigenschaft von Hochglanzpapier. Natürlich wäre genau umgekehrt besser, aber daran wird ja gearbeitet. Und an Farbe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Akku hatte nach ca. 10 Tagen und vier Büchern noch 50%.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heißt: Display, Akku und Gewicht (250 Gramm) sind so gut, dass wir nun wirklich praktikable eBooks haben - das ist um Welten besser als die Lesegeräte mit LCD-Display vor knapp zehn Jahren, die fast ein Kilo gewogen haben und nur wenige Stunden lang funktionierten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese eBooks sind ein Fortschritt. Ein großer sogar. Und eine tolle Ergänzung für den Buchmarkt. Ebendieser muss es nur noch merken:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Das Einkaufen und Synchronisieren von Büchern muss eine Ein-Klick-Angelegenheit werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Die Verwaltung der Bücher muss sich daran orientieren, wie wir mit echten Büchern umgehen (Bilden von Stapeln, Anlegen von virtuellen Regalen).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Eine Koppelung von Print- und eBook-Ausgabe wäre wünschenswert - also dass man ein eBook-File erhält, wenn man das gedruckte Buch kauft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;- Der Preis der eBooks muss verdammt noch mal runter. Ein paar Euro Abzug sind zu wenig, um Kunden zu locken. (Wobei ich jetzt erst gemerkt habe, dass eBooks eine Mehrwertsteuer von 19% haben - welcher Depp hat sich das denn ausgedacht?)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Markt ist schwer in Bewegung, und er wird nicht so schnell in Ruhe kommen. Eine Prognose, wo wir in zehn Jahren sind, wage ich nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was die nächsten Stunden angeht ... ich würde auf &amp;quot;iPad&amp;quot; tippen. Und eine deutlich verbesserte Kauferfahrung und Synchronisierungsmöglichkeit.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
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			<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 14:40:39 +0100</pubDate>
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		</item>
		<item>
			<title>Yo no soy tonto!</title>
			<link>http://www.falkoloeffler.de/falkoblog/yo_no_soy_tonto.html</link>
			<description>
&lt;div&gt;&lt;p&gt;Endlich wieder zu Hause! Zwei Wochen lang musste ich fürchterlich unergonomisch arbeiten:&lt;/p&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.falkoloeffler.de/_Media/img_0606.jpeg&quot; alt=&quot;IMG_0606&quot; style=&quot;outline:none;&quot; /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
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&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
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&lt;p&gt;Immerhin konnte ich dank der örtlichen Media-Markt-Werbung meine Spanisch-Kentnisse auffrischen. &amp;quot;Yo no soy tonto!&amp;quot;passt eigentlich immer, man muss es nur empört genug rufen - wenn der Kellner die Rechnung bringt, der Taxifahrer falsch abbiegt, andere Urlauber nach dem Weg fragen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die anderen Bungalow-Bewohner haben sich gefragt, was der komische Typ da dauend tippt und warum er regelmäßig &amp;quot;Verdammteszyxeldrecksdingwasndasfürnereichweite!&amp;quot; in Richtung des WLAN-Routers brüllte (gern auch mal nachts um 11).&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
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			<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 12:05:24 +0100</pubDate>
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		</item>
		<item>
			<title>Ich bin eigentlich gar nicht hier</title>
			<link>http://www.falkoloeffler.de/falkoblog/ich_bin_eigentlich_gar_nich.html</link>
			<description>
&lt;div&gt;&lt;p&gt;
... aber mein Google Alert zwitschert mir gerade, dass die verehrten Kollegen von IDG meinen Artikel &amp;quot;Gute Helden, schlechte Helden&amp;quot; aus dem &lt;a href=&quot;http://www.makinggames.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Making Games Magazine&lt;/a&gt; auf der GameStar-Homepage eingestellt haben. Nun kann der Artikel &lt;a href=&quot;http://www.gamestar.de/specials/reports/2311115/gute_helden_schlechte_helden.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier gelesen werden&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieser Blogeintrag wurde telepathisch erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
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			<pubDate>Fri, 25 Dec 2009 09:24:55 +0100</pubDate>
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		</item>
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			<title>Freudig ins Funkloch</title>
			<link>http://www.falkoloeffler.de/falkoblog/freudig_ins_funkloch.html</link>
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&lt;div&gt;&lt;p&gt;Das Manuskript ist weggeschickt (ich darf mich wieder rasieren - woohoo!). Hiermit erkläre ich das Jahr für beendet - und wechsle vom fiktiven Funkloch ins echte. Die nächsten Wochen mache ich Blog-, Twitter- und Facebook-Pause und schränke auch sonst das Online-Dasein ein wenig ein, um zu gucken, was es mit diesem &amp;quot;echten Leben&amp;quot; auf sich hat, von dem im Moment alle reden. Und um zu lesen. VIEL zu lesen (Auswahl in der Spalte rechts).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gegen Ende Januar, schätze ich, gibt's dann alles, was so liegengeblieben ist. Dazu einen subjektiven Bericht, wie sich der Sony Reader 505 liest und wie der eBook-Markt in Deutschland WIRKLICH ist.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: left;&quot;&gt;Also: benehmt euch, lest auch was und rutscht schön.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;http://www.falkoloeffler.de/_Media/grusskarte_2010_bild_final_.jpeg&quot; alt=&quot;grusskarte_2010_bild_final_CMYK&quot; style=&quot;text-align: center; outline-style: none; outline-width: initial; outline-color: initial;&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
			</description>
			<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 01:00:44 +0100</pubDate>
			<guid>http://www.falkoloeffler.de/falkoblog/freudig_ins_funkloch.html</guid>
		</item>
		<item>
			<title>&quot;What's wrong with Ricks?&quot;</title>
			<link>http://www.falkoloeffler.de/falkoblog/whats_wrong_with_ricks.html</link>
			<description>
&lt;div&gt;&lt;p&gt;
Dieser Link hat es verdient, besser verbreitet zu werden als nur in einem flüchtigen Twitter-Beitrag. Es ist verdammt leicht, sich über George Lucas' erste Episode &amp;quot;The Phantom Menace&amp;quot; lustig zu machen. Aber ich kann mich nicht erinnern, dass es jemand brillanter getan hätte als der Typ, der &lt;a href=&quot;http://www.slashfilm.com/2009/12/17/watch-this-70-minute-video-review-of-star-wars-the-phantom-menace/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;diese 70minütige Dekonstruktion erstellt hat&lt;/a&gt;. Wunderschön erzählt, geschnitten und inhaltlich völlig schlüssig. Und fast genauso lang wie der Film, um den es geht. Meine Güte.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
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			<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 15:20:00 +0100</pubDate>
			<guid>http://www.falkoloeffler.de/falkoblog/whats_wrong_with_ricks.html</guid>
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