April 2009
Mein Kristalldrache wischt mit deinem den Boden auf!
Gerade erhalte ich den zweiten Band der Tarean-Saga von Bernd Perplies: "Erbe der Kristalldrachen". Der erste Teil hat mir schon sehr gut gefallen, und ich bin gespannt auf die Fortsetzung.
Aber was sehen meine Augen beim Durchblättern? Nicht nur, dass es ja bekanntermaßen in meinem "Drachenwächter" schon vieeeel früher einen Kristalldrachen gegeben hat - es gibt noch mehr verdächtige Parallelen:
- Das vorletzte Kapitel in "Drachenwächter 2" heißt "Die Rückkehr der Drachen".
- Das vorletzte Kapitel in "Tarean 2" heißt "Die Rückkehr der Kristalldrachen".
Das kann doch kein Zufall sein, denn "Drachenwächter 2" ist schon seit 3 Wochen auf dem Markt! Zeit genug für Bernd, meine Erzählstruktur zu kopieren, 500 Seiten zu schreiben und drucken zu lassen!
... gut, eine andere Erklärung mag sein, dass die Fantasy, besonders die klassische, nur über einen begrenzten Motiv- und Mythenvorrat verfügt, aus dem sich alle Autoren bedienen, und dass deswegen Parallelen unvermeidlich sind.
Aber wenn in "Tarean 3" plötzlich Cyborg-Ninja-Drachen vorkommen oder das Buch "Tarean und der Zauberkessel" heißt, dann ist Bernd überführt. Ha!
Money for something (no chicks for free)
Es macht mir nichts aus, Geld für Software auszugeben. Hauptsache, die Software lohnt sich.
Eine bedeutsame Ausnahme ist dummerweise genau das Softwareprodukt, für das ich das meiste Geld ausgegeben habe. MS Office 2004 für Mac. 500 Euro, damals. Leider unumgänglich, denn es ist ja Standard (wobei die Leute, die es gern so bezeichnen, es lieber "Standart" nennen). Und ich glaube nicht, dass meine Kundschaft besonders geduldig ist, wenn es darum geht, diverse Konvertierungen vorzunehmen, bevor ich vernünftig mit einer Datei arbeiten kann. Und auch, wo ich schon erste Dateien im Format .docx bekommen habe, schrecke ich vor der Aufrüstung auf Mac Office 2008 zurück. Denn erstens ist die nicht billig und zweitens sehe ich nicht, warum ich das überhaupt tun soll. (Und nein, warum auch immer, das XML-Plugin für 2004 will sich bei mir nicht installieren lassen ...)
Die zweitteuerste Software, die ich angeschafft habe, war "Montage". Eine Drehbuch-Software speziell für OS X. So 130 Euro, glaube ich. Dummerweise war die anfangs völlig verbuggt, und jetzt, wo sie stabil läuft, stelle ich fest, dass der Workflow im Programm nicht dem in meinem Kopf entspricht. Ablegen unter "Erfahrung gemacht und abgehakt".
Auf Platz 3 folgt ein Programm, das 100 Euro gekostet und dass mir einige Zeit lang gute Dienste geleistet hat: "Ulysses". Diese Ausgabe habe ich nicht bereut. Kein Stück. Ein tolles Programm.
Leider nicht perfekt - zumindest für meine ganz individuellen Anforderungen. Deshalb bin ich bei "Scrivener" hängengeblieben. Vor allem wegen zwei Dingen: RTF-Formatierung des Textes und die virtuelle Pinwand. Nein, ich fand den Umgang mit Tags im Text nie sonderlich attraktiv, und ich fand sie nicht praktisch - auch wenn auch den Grund dafür nachvollziehen kann. Trotzdem habe ich die Entwicklung von Ulysses interessiert weitverfolgt. Und nun kündigt der Hersteller an, die Firma aufzugeben. Und unter neuem Namen weiterzumachen. Mit neuen Produkten und neuer Philosophie. Und sogar mit einer Ulysses-Version fürs iPhone.
Es macht auf alle Fälle neugierig, wie "The Soulmen" sich entwickeln werden. Und was.
Übertragungsprobleme
Heute ist die deutsche Ausgabe von Terry Pratchetts "Nation" erschienen.
Jaja, ich weiß: Pratchett liest man sowieso und prinzipiell nur im Original, wegen des Wortwitzes, wegen des Flairs. Ich lese ihn trotzdem in der Übersetzung, weil ich selbst schon genug übersetze und keine Lust habe, meine karge Freizeit mit der Sprache der Insulaner auszufüllen.
Aber heute lese ich auch das hier.
Nein, das macht keinen Mut.
Aber auf die Lektüre bin ich jetzt doppelt neugierig ...
Bademantel & Hausschuhe auf Wunsch
Das ist eines der Merkmale eines 4-Sterne-Hotels. Außerdem Lobby mit Sitzgelegenheit und Getränkeservice, Sessel oder Couch mit Beistelltisch und Kosmetikartikel.
Was das mit mir zu tun hat? Die erste "Jagd"-Rezension auf phantastik-news.de endet mit 4 von 5 Sternen, was der Hotelkategorie "First Class" entspricht. Und hoffentlich auch aufs Leseerlebnis zutrifft.
"So ist dieser Roman auch ein Fanal an das Gewissen des Lesers, gegen Unrecht aufzustehen, Verantwortung zu übernehmen. Verpackt in eine abwechslungsreiche Handlung wird man gut unterhalten, wobei sich die nachdenklichen Töne unauffällig in die Handlung einfügen."
Und großzügige Ablagefläche im Bad inklusive!


