Dezember 2008

Karriereentscheidungen

Falls das mit der Schreiberei keine Perspektive hat, kann ich immer noch hiermit üben, um eine alternative Karriere einzuschlagen:

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Oder ich bleibe selbständig und verkaufe statt Text:

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So oder so - Toys'r'us kann locker die Arbeitsagentur ersetzen.

Sonderurlaub

Es gibt bei mir nichts anderes als Sonderurlaub. Jedenfalls keinen normalen mehr. Ich ziehe ein oder zwei Wochen den Stecker aus meinem Kopf und freue mich auf ein lustiges 2009, das im Januar schon mit angemessen lustig viel Arbeit beginnen wird. Dann gibt's etwas über eine weitere Lesung, eine eventuelle Kurzgeschichte und ein neues Web-Projekt. Und danach ist Ostern.

Kommt mir erholt zurück!

Nimm dir Zeit für Spreeside

So heißt's ja auf der Homepage.

Und das nehmen wir wörtlich. Deswegen erscheint die "Jagd" auch erst im Februar. Das "Cademar"-Hörbuch auch. So ungefähr jedenfalls. Garantiert wird schon lange nichts mehr. Aber irgendwer muss ja was gegen die anstehende Rezession im kommenden Kalenderjahr tun. Also - kaufen, kaufen!

It's After Dark

Wenn eine Band ihr zehntes Studioalbum veröffentlicht, ist das schon eine Erwähnung wert. Wenn eine Band in ihren 15 Jahren immer wieder Neues gewagt und nie den ganz großen Erfolg erreicht hat, dann kann man nicht oft genug auf sie hinweisen.

D-A-D waren anfangs ... nun ... Kuh-Rock. Eine krude Mischung aus Country, Gitarren, Westernromantik und - vor allem sogar - Satire. Call of the Wild und Draws A Circle sind die beiden ersten Alben und haben Hymnen wie "It's After Dark", "Riding With Sue" oder "I Won't Cut My Hair" hervorgebracht, aber insgesamt wirken die beiden Werke aus den späten 80ern heute doch seltsam.

Und dann kam No Fuel Left For the Pilgrims.

Vielleicht eines der Alben, das ich in meinem Leben am öftesten gehört habe. They throw the best damn parties at the Rim of Hell. Oh ja. Sicher das aggresivste und lauteste Album der Band, das in den wenigen langsameren Stücken wie Point of View andeutete, wohin sich D-A-D entwickeln würden.

Riskin' It All war dann fast der große Durchbruch. Fast. Ein großartiges Album, ein Video, das auf und ab lief. Stilprägend. Sie waren nun nicht mehr diese dänischen Cowboys, sondern diese bekloppten Dänen. Ein Ruf, an dem sie noch knabbern sollten. Alles riskiert - aber nicht alles gewonnen.

Helpyourselfish war die fast schon logische Reaktion. Ein schwarzes, knarziges Album, trocken arrangiert, ein einziges, großes Wortspiel - und sehr sperrig. Strategisch gesehen ein ungünstiges Album, das Mitte der 90er unterging, als Grunge schon wieder am Abflauen war und keiner wusste, wohin die Rockmusik sich entwickeln würden.

Und D-A-D schlugen mit den drei nächsten Alben einen eher unerwarteten Weg ein. Sie wurden ruhiger. Keine Albernheiten mehr, weniger Wortspiele. Simpatico war ein sehr melancholisches, getragenes Album. Everything Glows dann wieder ein Tritt aufs Gaspedal - und in meinen Augen das Album, in dem D-A-D zum ersten Mal genau das machten, was sie eigentlich wollten. Sie konnten verschiedene Spielarten unter einen Hut bringen, boten herausragende Melodien in Verbindung mit harten Gitarren. Ein Triumph, der übersehen wurde. Und leider wirkte Soft Dogs dann eher wie ein Nachklapp.

Wieder ein Richtungswechsel war Scare Yourself vor einigen Jahren. Der Klang der frühen 90er lebte wieder auf, die Albernheiten blieben verschwunden. Trotzdem ein etwas zielloses Album.

Ich freue mich, dass Monster Philosphy ein würdiges Jubiläum ist. Das Album wirkt wie ein "Best of" mit neuen Liedern. Jede Stilrichtung der letzten 15 Jahre wird besucht und zelebriert. Vom gnadenlosen Klopper über Westernromantik bis hin zur Melancholie mit der großen Geste. Originelle Lyrics, glasklar produziert und immer noch mit der unverwechselbaren Stimme von Jesper Binzer.

Auf die nächsten zehn Alben!

"I wear this ugly crown

a cape of fear and dread

and when I stop and look around

I see people turn their heads."

- Track #13, "If I Succeed"

München hat einen Apple-Store

Und eine Konferenz. Bei der werde ich nächstes Jahr auffahren. Zur Feier des Tages gibt's jetzt auf der Seite auch eine Übersicht, wo und wie ich schon öffentlich die Umwelt belästigt habe.

Kartoffelsalat des Grauens

Es ist genug für alle da!

kartoffelsalat

Rekordimschnellsprechen

Auf der letzten Buchmesse wurde ich von Andrea Bottlinger für den "Blah!"-Podcast interviewt. Der Podcast ist hier zu finden, die Folge mit den Interviews der Geschichtenweber und mir gibt es hier.

Andrea verspricht in ihrem Blog "Insider-Informationen zur Socke des Grauens" ...

Mögen & nicht mögen

Was ich nicht mag:

- Doch nicht zum Entwicklerpreis zu kommen. Verdammt.

- USB-Sticks, die abklöppeln, wenn man sie gerade braucht.

- Schnee.


Was ich mag:

- Buchverträge unterzeichnen.

- Gewisse Spiele. Und warum wohl? Besonders wegen der drei Worte "vollständige deutsche Vertonung". Wink, wink, nudge, nudge!

- Schneeballschlacht.

Fantasy in Osthessen

Was ja schließlich selten vorkommt!

Daher sei darauf hingewiesen, dass der unvergleichliche Markus Heitz am Mittwoch, 3.12. im Thalia in Fulda abends aus "Blutportale" liest.

Da würde ich aus Prinzip meine Aufwartung machen, bin zu diesem Zeitpunkt aber leider am Büffet des Deutschen Entwicklerpreises.

Essen in Essen statt Osthessen mit Heitz.

Löffler liest Leipzig Leviten

So wie's aussieht, darf ich am Donnerstag,  12. März von 11.00 bis 11.30 die Fantasy-Leseinsel besetzen und was vorlesen. Naturgemäß aus dem aktuellsten Buch, nämlich "Drachenwächter - Die Jagd". Dürfte dann mit dem vollständigen Programm irgendwann auf der offiziellen Seite verkündet werden, Änderung aber noch vorbehalten.