November 2007

Kein Essen in Essen

Da buche ich das Hotel für den Entwicklerpreis in 2 Wochen, und kurz darauf ruft es an, um mich zu informieren, dass es kein Frühstück geben wird, weil umgebaut wird. Wie praktisch - wenn ich wieder so spät ins Bett falle wie letztes Jahr, ist mir das Frühstück sowieso egal. 


Wollen wir nur hoffen, dass nicht gerade an diesem Mittwoch mal wieder das große Bahn-Chaos ausbricht ... das ist schließlich meine letzte größere Dienstfahrt für einige Wochen, da darf ruhig alles klappen.

Kreaturen im Anflug

Schon im Dezember erscheint eine Anthologie, in der ich - nach langer Kurzgeschichtenabwesenheit - mal wieder mit einer Story vertreten bin. Die Herausgeber von "Liberate Me" präsentieren nun: "Creatures".


Eine Liste aller vertretener Autoren steht hier.


Meine "Kreatur an der Schwarzbach" ist seit langem mal wieder ein Versuch, etwas zu schreiben, was im weitesten Sinne als King-ähnlich empfunden wird.


Das "Magira Jahrbuch 2007" hat inzwischen auch ein Cover und sollte dieser Tage irgendwann ausgeliefert werden.

Überwachung? Ja, bitte!

In Zeitungen kommen lustige und manchmal geschmacklose Überschneidungen ja mal vor. Da befindet sich neben einem Bericht über Sicherheitslücken in Windows auch mal eine Anzeige von Microsoft, die genau das Gegenteil bezeichnet. Aber dass so etwas in einem Kaufhaus vorkommt, ist schon eine Meisterleistung.


Nett, wenn das Kaufhaus seine Kunden informiert, dass sie per Video überwacht werden. Dumm nur, wenn die Marketing-Abteilung beschließt, den Werbeslogan des Kaufhauses direkt daneben zu drucken ... schon man hat man wunderbar illustriert, wie der durchschnittliche Deutsche zur Vorratsdatenspeicherung steht.

Drachen verlassen Derod, Antenne abgeknickt

Das war eine richtig schöne Lesung, letzten Freitag! 30 bis 40 Leute jeder Altersgruppe, deren jüngste Teilnehmer einen unmotivierten Kicheranfall bekamen, der erst nachließ, als ich meine Kurzgeschichte "Muss ich auch die Augen essen?" las - die ich ab sofort in einem solchen Fall immer aus der Hüfte schießen werde. Überhaupt war danach das Interesse an den Kurzgeschichten im Anschluss sehr groß - schade, dass sich Anthologien immer wieder schlecht verkaufen und kaum noch welche erscheinen, als Live-Material sind sie immer noch großartig. Besonderen Dank an den Herren, der mit seinem Enkel extra aus Hanau angereist ist. Meine Güte! Er erklärte mir, dass dies die erste "richtige Literaturlesung" für seinen Enkel sei, womit er mich doch gehörig unter Erfolgsdruck setzte. Ich hoffe, ich habe dem Jungen nicht den Spaß an der Literatur nachdrücklich vergällt - und wenn doch, hat er wenigstens einen signierten Roman desjenigen, der es getan hat ...


Sehr schön auch das Presseecho gestern in der "Kinzigtal-Nachrichten", das die Veranstaltung unter der Überschrift "Als die Drachen das Land Derod verließen" schön zusammenfasst. 

Das wirkt aber erst im Zusammenhang mit den beiden Kurzmeldungen neben dem Bericht so richtig gut:

"Antenne an Auto abgeknickt"

"Wasserlauf verunreinigt"

Dr. Satan lässt die Seele baumeln

Man findet in der Phantastischen Bibliothek Wetzlar doch immer wieder neue Schmankerl:

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Kopfsache

Letztens fuhr ich mit Leo (dem Sohn, nicht dem Betriebssystem) an ein paar Longhorn-Rindern vorbei. Er deutete auf sie und rief überzeugt aus: "Friseur!"


Da fiel mir ein, dass ich auch mal wieder einen aufsuchen musste. Und erlebte eine Neuerung: Bislang schrieben sie in diesem stylischen Kopf-Center nur den Preis, den man zu löhnen hatte, an den Spiegel links über der Frisur, die zu ändern war, wie eine teure Sprechblase.


Jetzt kritzeln sie nicht nur das hin, sondern auch den Namen der Dame, die schnippelt, sowie den Namen des Kunden. Es entspann sich also der Dialog:


"Wie heißt du?"


"Falko. Mit 'k'."


"Wie schreibt man das?"


"F-A-L-K-O."


Und sie schrieb an den Spiegel: "Fanko".


Aber die Frisur taugt was.

Spülen nicht vergessen

Im hiesigen Edeka kann man gut sehen, was man im Vogelsberg unter "Mundhygiene" versteht:

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