September 2009

The Master of Äh returns

Das war ein lustiger Abend. Letzte Woche war ich im Bla Quadrat Podcast zu Gast, und das Ergebnis kann nun geladen oder abonniert werden. Vielen Dank an Daniel und Lex, die geduldig die Verbindungsabbrüche ertragen haben - welche sicher nicht an meiner Anbindung hier im Vogelsberg lagen, sondern an dem mangelhaften DSL-Ausbau in deutschen Provinzen wie Berlin oder München. Überhaupt ein sehr schöner Podcast, dessen Abo sich lohnt.

Es wird Herbst, die Interviews schlagen aus. Neben diesem Audio-Interview gibt's bald von mir was in Print zu lesen, und zwar voraussichtlich nächsten Monat in Heft #26 der multimania und im Januar in der nächsten Ausgabe der phantastisch.

Bald ist Oktober

Und der ist - zumindest bei diversen Händlern - gleichbedeutend mit dem Erscheinen von "Eskalationsziel". Wer bei den Händlern etwas genauer guckt, stellt schnell fest, dass diverse Bücher von Spreeside, die seit einiger Zeit erschienen sein sollten, noch nicht am Markt sind. 

Aber wie sagt Carl Denham in "King Kong" so treffend: "Things have changed. The script has been rewritten. Life ... intervened."

Leider wird der Thriller definitiv dieses Jahr nicht mehr erscheinen, und das liegt nicht mal am Verlag, sondern an mir. Das Dingen ist schlicht noch nicht fertig. Den Herbst über werde ich noch fleißig an "Eskalationsziel" arbeiten. Versprochen.

Nein, ich gebe lieber keine weiteren Prognosen über den Erscheinungstermin ab. Denn das Leben wird sich auch weiterhin einmischen.

Als ich noch kein Blog hatte

Zu dieser Zeit gab es etwas anderes, nämlich Leserbriefe.

Aber von vorn: Das güldene Elite-Logo ziert schon seit Jahren den Hintergrund meines Zweitmonitors, denn netto habe ich wohl mit keinem anderen Spiel mehr Zeit verbracht, damals vor den 14 Zoll meines Commodore-Amiga-Monitors. Im Netz im Allgemeinen und bei der einen Hälfte des Entwicklerduos im Speziellen feiert man nun 25jähriges Jubiläum dieses Klassikers. Den Reiz und die Erlebnisse von "Elite" hat Gunnar schön zusammengefasst - da kann ich kaum noch etwas hinzufügen. Höchstens noch, dass meine Verehrung so weit reicht, dass ich Ian Bell, der anderen Hälfte des Entwicklerduos, schon Mitte der 90er eine Dankesmail schicken musste, als ich zufällig seine Homepage entdeckte (die auch heute noch so aussieht, wie damals).

Aber zu den Leserbriefen.

In meinem ganzen Leben habe ich - wenn ich mich recht erinnere - nur zwei Leserbriefe geschrieben. Heute habe ich ein Blog, ich habe Twitter - ich kann die Welt viel umfänglicher mit meiner Meinung belästigen, als dass ich vorher bangen müsste, ob man meine Briefe abdruckt.

Richtigstellungen & Nachträge

Man kann von Emden bis ins Sauerland fahren und sich nur von einer einzigen Raststätte verköstigen lassen (Ems-Vechte). Kurz hinter Dortmund, nachdem man quer durch den Ruhrpott gegondelt ist und nirgendwo anhalten darf, stößt man dann auf eine kleine, zapfsäulenlose Raststätte. Und die hat geschlossen.

Geschlossen.

Samstags um 22.00 Uhr.

Mit ihrer ganzen Dunkelheit sagt sie: Halte hier nicht an, Fremder. Das ist noch Feindesland. Fährt man halt weiter. Und findet die nächste Oase der Zivilisation weiter südlich an der A45 Höhe Lüdenscheid.

Aber da will man nicht lange halten.

Nicht wegen Lüdenscheid, von dem man nicht viel sieht, nein, der Bunkerbau verstrahlt den Charme der frühen 70er, und der Spendenteller der Klofrau hat genauso viel Staub angesetzt wie ihr eigentlicher Arbeitsplatz.

Aber ich schweife ab.


Bevor ich mich in die nächste Phase erhöhter Produktivität stürze, die mindestens bis Weihnachten anhalten wird, muss ich etwas richtigstellen. Etwas, woran ich selbst schuld bin. Ich hätte Twitter und Facebook ja nicht verknüpfen müssen. Seit kurzem werden meine Twitter-Updates bei Facebook als Statusmeldung angezeigt. Die Folge ist, dass fiese Gesellen, die sich zu fein für Twitter sind, nun auf meiner Facebook-Seite meine Kommentare kommentieren.