A Line on the Horizon
Dieser Inhalt eines Ford Ka-Kofferraums ist ungefähr ein Viertel der Gesamtmenge, die dem ewigen Kreis der Warenwirtschaft (bekannt aus "König der Löwen") wieder hinzugefügt wurde.
Die ganzen Semesterunterlagen kommen als nächstes.
Vom Schleime befreit sind Hals und Nase
Ich weiß, ich weiß. Dieses Lebenszeichen hätte ich auch twittern können. Aber ich fand es so schön.
Gewissensentscheidung
Danke für die interessanten Kommentare zu meiner Aufräumaktion. Die immer noch weitergeht und interessante Schätze zutage gefördert hat, z.B. eine lückenlose Sammlung der kurzlebigen deutschen Ausgabe von "Fangoria". Welche wahrscheinlich aufgehoben wird. Ahem.
Der Herr Kaliban schreibt, dass er Zeitschriften prinzipiell wegwirft, was für mich in die gleiche Kategorie fällt wie Schriftsteller, die keine Bücher lesen. Seltsam. Aber ich werde wohl folgen und noch härter durchgreifen und, ja, vielleicht sogar die Fangorias wegwerfen.
Nina kämpft mit dem gleichen Problem, während Johannes seine Verwandtschaft als dezentrales Lagerhaus verwendet, was eine lehrbuchmäßige Selbsttäuschung auf DDR-Niveau ist ("Niemand hat die Absicht, eine Perry-Rhodan-Sammlung zu errichten.")
Dem Rat von Dirk S. würde ich ja gern folgen und dieses Buch bestellen. Was aber das Problem der riesigen Bücherberge noch verschlimmern würde. Wenn ich mich durchringen könnte, das Buch nach der Lektüre zu verschenken oder zu verkaufen, wäre das ja kein Problem, aber diesen Schalter muss ich noch im Kopp finden.
Kai Meyer ist faul
Zumindest behauptet er das.
Ich finde das skandalös. Kaum hat er mal 40 oder 50 Bücher geschrieben, glaubt er schon, er könnte den Nachmittag verbummeln. Und das auch noch genüßlich im Blog verbreiten. Der Hesse haut in einem solchen Fall auf den Stammtisch und ruft: "Da braucht ja bald keiner mehr was schaffe!"
Kai könnte mal herkommen und Schnee schippen, wenn er sich langweilt. Oder dem George Martin beim nächsten Band von "Lied von Eis & Feuer" helfen, damit das noch was wird.
Ach, es sei ihm gegönnt. :)
Print is dead
Phase 1 wurde vor fast auf den Tag genau einem Jahr gezündet. Scheinbar überkommt es mich immer im Februar, denn nun wurde Phase 2 gezündet. Ich tue das Undenkbar.
Ich werfe Zeitschriften weg.
2009 ist das Jahr, in dem wir Platz machen (denn bekanntermaßen ist 2010 das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen, und dann soll schließlich Ordnung herrschen). Nun haben sich bei mir Zeitschriften seit Mitte der 80er angesammelt. Natürlich ist Unwegwerfbares dabei - die lückenlose Sammlung "Power Play", die Sammlung der "Alien Contact" und natürlich die Magazine wie "phantastisch", die ich nach wie vor gern sammle (und mit 4 dünnen Heften pro Jahr nicht allzu dick auftragen).
Aber ich habe entschieden, Nägel mit Köpfen zu machen. Das betrifft vor allem die Cinema. Die habe ich jahre-, ach was - jahrzehntelang gelesen, bis vor drei oder vier Jahren. Jetzt kommt alles weg, weg, weg.
Hinterher werden alle Computerzeitschriften geschmissen. Ja, auch die Spielemagzine. Ja, auch die ganz prominenten Namen. Dazu alle Mac-Magazine - ich glaube nicht, dass ich noch mal nachsehen muss, wie System 8.6 konfiguriert wird. Nur die Exoten werden aufgehoben. Die erste Ausgabe der "Play Time". Die erste Ausgabe "Dreamcast Lösungen".
Rück rüber, Schorsch
Ich wollte den Job von Boris Schneider.
Nein, nicht den, den er heute ausübt. Auch nicht seinen Redakteursposten damals bei der PowerPlay oder der PC Games. Ich wollte die Lucasfilm-Adventures übersetzen, seit ich im Vorspann von "Maniac Mansion" gesehen habe, dass er das gemacht hat.
Dummerweise hatte LucasArts dann keinen Bock mehr auf Adventures, während ich mich auf meine Lebensaufgabe durch das Studium der Germanistik und Anglistik vorbereitete. Da stand ich nun - den Magisterabschluss in der Tasche, und LucasArts ließ noch von Drittherstellern irgendwelches "Star Wars"-Zeug verwursten.
Jetzt bin ich meinem Lebensziel so nahe gekommen, wie im frühen 21. Jahrhundert noch möglich ist, nämlich indem ich an einem Titel arbeiten durfte, der zwar von einer anderen Firma entwickelt wurde, aber ein Nachfolger eines LucasArts-Adventures ist. Freudig weise ich auf das hier hin. Ich habe zwar nicht übersetzt, sondern lektoriert, aber habe auch diesen Job mit Dauerkichern erledigt. Ich rate zu sofortiger Bestellung.
Independence Day (Vogelsberg Edition)
Meine letzte Lesung in Freiensteinau war schon sehr lustig. Die diesjährige Neuauflage verspricht eine Steigerung. Zum einen wird es diesmal eine sommerliche Open-Air-Lesung (bei schlechtem Wetter natürlich drinnen), für die der veranstaltende Kulturkreis Blaues Eck "fantasievolle Speisen und Getränke und andere Überraschungen" verspricht. Zum anderen bringe ich Bestseller-Verstärkung mit. Christoph Hardebusch wird seinen Trollen den Basalt des Vogelsbergs schmackhaft machen oder seine "Sturmwelten" präsentieren - oder beides.
Also bitte notieren:
Fantasy-Night mit Hardebusch & Löffler
Samstag, 4. Juli
ab 20 Uhr
Eintritt frei
Amtshof Freiensteinau (Am Kirchberg 2, Ecke Steinauer Straße)
Um vollzähliges und rechtzeitiges Erscheinen wird gebeten.