Cademar. Das Cover
Jetzt in voller Pracht auf der Startseite zu sehen. Titelillustration von Mia Steingräber. Entworfen von Hox Design. Auf der Seite zum Buch gibt's noch die aktuelle Beschreibung. Und kurz nach der Buchmesse kommt's in den Handel, das Hörbuch etwas später, das wird noch gebacken.
"Sir, es ist etwas reingekommen"
+++DRUCKFAHNEN CADEMAR EINGETROFFEN+++DRUCKERSCHWÄRZE SCHON ANGERÜHRT+++ERWARTEN ANWEISUNGEN ZUR LETZTEN FEHLERKORREKTUR+++ERSCHEINEN ZUR BUCHMESSE LEIPZIG WAHRSCHEINLICH+++
Frühjahrsputz bei den Zeitschriften
Ich war immer ein fanatischer Zeitschriftenleser. Gut - das lag daran, dass es das Internet nicht schon immer gegeben hat, auch wenn man sich das kaum noch vorstellen kann. Seinerzeit, in den 90ern, waren Zeitschriften tatsächlich noch aktuell, weil konkurrenzlos, und bei Computerspielen mit Cover-Disketten und dann CDs die einzige relevante Quelle für Spieledemos. Irgendwann nahm es bei mir überhand. Ich kam einfach nicht mehr mit dem Lesen hinterher. PC Games, Gamestar, Maniac, Cinema, Moviestar, Space View, Mac Life und noch einige andere wurden ad acta statt in den Korb gelegt.
Nun habe ich inzwischen noch weniger Zeit fürs ausgiebige Studium von Zeitschriften. Daher verabschiede ich mich leicht wehmütig von den Abos:
c't
Technologie-Masturbation at its best. Seitenlange Feature-Beschreibungen von Mainboards. Die Hälfte der Artikel habe ich nicht verstanden. Die monatliche Kurzgeschichte hat mich meistens gelangweilt. Mit ein Grund für die Kündigung ist das verdammt alberne Editorial der aktuellen Ausgabe. Kann am Kiosk diese und nächste Woche noch eingesehen werden ... aber relevanter noch ist die Tatsache, dass ich in den 14 Tagen immer gerade so geschafft habe, die 200 Seiten auch nur zu überfliegen. Puh.
Gudentach, DS
So. jetzt kaufe ich mir auch ein Nintendo DS. 60 Millionen Leute können ja nicht falsch liegen.
Nerdisch by Nature
Ich habe den Bundesvision Song Contest nicht gesehen und noch nie vorher vom hessischen Beitrag "Rapsoul" gehört, denn das sind gleich 2 Musikrichtungen, die mich kalt lassen. Aber deren Song "König der Welt" lief gestern im Radio. Eine leidlich gefällige Hymne auf die absolut niemandem bekannte Tatsache, dass Menschen sich ändern. Manchmal. Die vierzeiligen Fallbeispiele im Text streifen Supermodels, Musiker und Sportler - aber auch meine Teilzeitheimat, die Computerspielebranche. Und darüber heißt es:
"Du warst schon immer nur zuhause im Computerkeller
Keine Freunde, das Vierauge und im Kopf zu helle
Heute bist du der Entwickler und 'n Top-Game-Seller
Die Kids lieben deine Games, denn du bist Spieleerfinder."
Meine Güte. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll ...
Ach, ich lasse es und sage einfach mit meiner Metalsoul:
Ihr habt 'ne Playstation und könnt nicht singen
Selbst für einen Keller hattet ihr nie Geld
Denkt mit'n nem Rap kann man so alles bringen
Denn da muss sich am Ende nicht mal was reimen tun. Oder Versmaß."
Astronautensakko
Ich war 19 und naiv. Damit kann man viel entschuldigen, aber nicht das Sakko, das ich trug, als ich einen Astronauten kennenlernte. Vielleicht war ich 20. Aber auch das ist keine Entschuldigung.
Daran musste ich zurückdenken, als ich etwas über Hans Schlegel las, der gestern mit der Atlantis zur ISS geflogen ist. Denn den, und jetzt kommen wir zum Namedropping, habe ich mal getroffen.
Kurz vorm Abitur - wir reden wir hier von 1993 - las ich von einem Wettbewerb, den die Deutsche Aerospace und die (glaube ich) ESA veranstaltete. Man sollte Propaganda machen, indem man bei voller Wahlfreiheit des Mediums zeigte, wie die Weltraumfahrt dazu beiträgt, das Leben im Jahr 2044 (oder so) zu verbessern.
Nun - bei mir zeigte sich da offenbar das Talent zum Werbetexten. Ich setzte mich an meinen Amiga 500, schrieb innerhalb einer halben Stunde eine Kurzgeschichte von 3 1/2 Seiten, nadeldruckte sie sirrend aus und schickte sie auf den Weg. Viele Monate später, als ich schon mitten im Zivildienst war und alle Gedanken an die Welt von Morgen vom Wickeln krampfadergeplagter Beine verdrängt war, erhielt ich einen dicken Brief aus Bremen. Mir kullerten Bahntickets und Infomaterial entgegen. Ich war einer von 30 Gewinnern und zur großen Preisübergabe im Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum eingeladen, bei dem alle Preisträger erfahren würden, welchen Platz sie unterm Strich belegten.
Das offizielle Ende der Namenssuche
* 3.2.2008, und zwar vor fast genau 24 Stunden: Nora Elisa Löffler
Allen geht's gut, wir freuen uns riesig. Ich mich im speziellen darüber, dass es kein Rosenmontagsbaby ist, was mir als Faschingsquerulant viele blöde Kommentare erspart. :)